Fotografieren bei schwachem Licht… outdoor mit Model

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Workshop mit Paul Leclaire
Sa., 06.11.2021, 17:00 – 21:00 Uhr
Landschaftspark Duisburg-Nord

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Artikelnummer: WS211106XX1700PLE Kategorie:

Paul Leclaire wird sich bei seinen Workshops im November auf das Thema „Fotografieren bei schwachem Licht“ konzentrieren und dazu zwei Specials anbieten: schwaches Licht indoor und outdoor. Dieser Kurs beschäftigt sich mit dem Thema „outdoor“, den Kurs zum Thema Indoor-Fotografie bei schwachem Licht findest du hier.

Wir können jederzeit fotografieren, wenn wir outdoor unterwegs sind…irgendwo steht immer eine Lampe oder eine Straßenlaterne und wenn ich draußen etwas sehen kann, kann ich auch fotografieren.

Wir fotografieren bei diesem Workshop draußen bei vorhandenem buntem Licht, mit Leuchtstoffröhren und LED’s. Wenn wir in dieser Mischlicht Situation fotografieren müssen, stellt sich die Frage was wir an der Kamera bei schwachem Licht einstellen, wenn wir keine Zusatzlichter als führende Lichtquelle im Gepäck haben?

Natürlich werden wir auch versuchen mit dem Systemblitz die Kontraste auszugleichen, das kann er und dafür ist er geschaffen. Wir müssen uns im Klaren sein, dass der Systemblitz – der kleine Schwarze – für die Kontraststeuerung zuständig ist und es uns ermöglicht, die Bilder individuell zu belichten.

Ich versuche, bei meiner Art der Fotografie viel mit den automatischen Einstellmöglichkeiten der Kameratechnik zu arbeiten, weil sie mir mehr Freiraum geben, das Motiv zu beobachten und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren: das Fotografieren. Rechnen und einstellen kann die Kameratechnik besser uns schneller als ich, warum soll ich das also nicht nutzen?

Begeben wir uns in diesem Workshop gemeinsam in den Bereich des „schwachen Lichts“, das heisst, das Fotografieren ohne weitere zusätzliche Beleuchtungsquelle, dann begeben wir uns in den Bereich des fotografischen Überlebenskampfs mit dem vorhandenen Licht oder der Ausnutzung der vorhandenen Lichtquellen. Dazu müssen wir lernen, das Licht, den Lichtfluss, zu sehen und gedanklich fotografisch umsetzen, die allgemeine Helligkeit zu beurteilen und dann möglicher Weise auch noch die Umsetzung in Schwarzweiss empfinden – die Übertragung der Farbwerte in Grauwerte. Oder wir müssen bei der Farbfotografie entscheiden, wie z.B. das Rot oder eine andere Farbe in der möglichen Unterbelichtung bei wenig Licht wirken wird. Das gilt für Indoor-Aufnahmen genauso wie für Outdoor-Bilder.

Auf einen Nenner gebracht, bedeutet das, dass es in diesem Workshop vor allem darum geht: Wie erkenne ich Lichtsituationen und nutze sie aus, wenn ich mit oder ohne Model arbeite?

Wenn die Beleuchtung zu dunkel ist und wir mit dem Restlicht, das von wo auch immer kommt, zurecht kommen wollen, bleibt uns nichts anderes übrig als die ASA-Einstellung in die Höhe zu schrauben und dann mit der richtigen Belichtungs-Messmethode das Bild zu belichten.

Natürlich geht das auch noch höher, aber wann kommt der Punkt, an dem ich mich fragen muss, ob ich Details oder Pixel im Bild haben möchte. Doch bevor ich ein wichtiges Bild wegen zu wenig Licht nicht mache, mache ich es lieber mit 12800 ASA…

Reizvoll kann aber sich der Umgang mit schwachem Licht sein, wenn wir gezielt mit einer Wattzahl arbeiten, die gerade so reicht, im Dunkeln etwas lesen zu können. Lichtflecken erzeugen und erkennen, heißt es da. Denn wenn ich etwas sehen kann, kann ich auch fotografieren.

Vielleicht gibt es bei schwachem Licht ganz andere fotografische Möglichkeiten der Bildaussagen…?
Irgendwo ist immer ein Licht…sagen schon die Philosophen, also gilt es für uns, die Lichtsituation zu erfassen und das Model in die Situation zu integrieren.

Wenn ich aber mit der ASA Zahl so in die Höhe gehe, dass ich mich mit den möglichen Belichtungszeiten im Bereich von 1/60 s oder 1/125 s bewege und die Blendenöffnung dann bei 2.0 oder 2.8 liegt, ist das der Moment in dem wir dann wieder bei der Gratwanderung der fotografischen Einstellungen sind – das ist der Kompromiss zwischen Belichtungszeit und Blendenöffnung.

Schärfe und Unschärfe ermöglichen Räumlichkeit und Tiefe im Bild. Offene Blenden ermöglichen gesteuerte, selektive Schärfe bei hellem und bei schwachem Umgebungslicht.

Ich persönlich möchte mir als Fotograf meine Bilder mit meiner Fototechnik erschaffen, und in und mit meiner Bilderwelt leben – outdoor wie indoor.

Für diesen Workshop stehen uns ab dem 7. Teilnehmer zwei Modelle zur Verfügung. 

Hinweise

  • Geeignet für: Anfänger, die ihre eigene Kamera aber schon bedienen können und sich im Kameramenü zurecht finden und Fortgeschrittene, die ihr kreatives Auge schulen möchten.
  • Treffpunkt: Hauptschalthaus, Raum Schaltwarte, 1. OG (nicht barrierefrei)
    Parkplatz: Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstr. 71, 47137 Duisburg
  • Mitzubringen: Die eigene Kamera, volle Akkus, leere Speicherkarten und lichtstarke Objektive – aber kein Stativ
  • Mindestteilnehmerzahl: 6
    Maximale Teilnehmerzahl:
    10
  • Sollte dieser Kurs bereits ausverkauft sein wenn du ein Ticket buchen möchtest, sende uns bitte eine E-Mail und wir setzten dich auf die Warteliste.

Objektivverleih

Am Stand von Tamron in der Nordparkhütte des Alpenvereins können sich Teilnehmer des intermezzos kostenlos ein Objektiv für die Dauer ihres Workshops ausleihen. Es sind aktuelle Modelle für Canon EF, Nikon F und Sony E-Mount vorhanden. Wenn du davon Gebrauch machen möchtest, komm bitte rechtzeitig eine halbe Stunde vor Beginn des Workshops zum Stand und bring deinen Ausweis und dein Workshopticket mit.

Paul Leclaire

Paul LeclaireDinge zu sehen, die andere nicht sehen. Besonderheiten herauszuarbeiten und aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten – das ist die Profession und zugleich die Leidenschaft des Fotografen Paul Leclaire.  Es geht  ihm darum, neue Wege zu gehen und sich nicht vom Gewohnten leiten zu lassen. Sein Hang zum Experimentieren ist auch nach vier Jahrzehnten als selbstständiger Fotograf ungebrochen. Am liebsten arbeitet er mit Menschen. Seine Arbeit beschreibt er selbstkritisch, wenn überhaupt, denn lieber noch hält er sich bescheiden zurück und lässt Dritte urteilen. „Es liegt immer im Auge des Betrachters, ob ein bestimmtes Bild gut ist oder schlecht. Mit rein rationellen Dingen hat Fotografie nicht viel zu tun. Vielmehr geht es um Stimmungen und Lebensgefühle. Oftmals liegt der Reiz gerade im perfekt Unperfekten.“ Diese Auffassung verleiht den Bildern von Paul Leclaire eine ganz besondere Note und Spontanität. Seine Aufnahmen spiegeln auch immer seine Lebensauffassung wider, und die ist unkompliziert und nach vorne gerichtet. Paul Leclaire lebt vom Verkauf der Nutzungsrechte an den Bildern,  die er als Freelancer oder mit Auftrag für Kunden fotografiert, Workshops gibt es daher nicht allzu regelmäßig.

Produkt Besonderheiten

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