Ich mache „meine“ Bilder!

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Workshop mit Paul Leclaire
So., 13.06.2021, 11:30 – 15:30 Uhr
Landschaftspark Duisburg-Nord

Vorrätig

Artikelnummer: WS210613XX1130PLE Kategorie:

Wenn ich mir die Bildergalerien der verschiedenen Socialmedia Plattformen ansehe, sehe ich meistens immer nur eine Einstellung…
das Model steht/sitzt/liegt in der Mitte des Suchers und die Kamera wird ausgelöst,
das Model, ER oder SIE, schaut in die Kamera, mehr oder weniger verbindlich, und lächelt.

Der Datensatz gelangt auf die Festplatte und wir bis zum „Gehtnichtmehr“ bearbeitet.

Wir machen ja RAW Dateien und die müssen entwickelt werden. Der Ausschnitt wird am Monitor bestimmt, wir haben genug Pixel, das Modell steht ja auch in der Mitte und dann kann ich entscheiden, ob es Hoch- oder Querformat werden soll.

Und weil das viele so machen, sehen die Bilder vom Style her fast alle gleich aus. Es ist das gleiche Sujet mit wechselnden Protagonisten.
Es ist immer nur ein Abbild und sagt nichts über das Modell vor der Kamera oder über den Urheber hinter der Kamera aus, zumal viele Fotografen auch verkrampft ans Fotografieren gehen.

Diesen Ablauf und Umgang mit dem „Moment des Fotografierens“ erlebe ich oft bei den Teilnehmern meiner Workshops. Fotografie ist aber mehr als den Autofokuspunkt in die Mitte auf das Gesicht zu stellen und auszulösen. Ich habe heute bei vielen Kameras viele Autofokuspunkte über das Sucherbild verteilt, warum werden die nicht genutzt. Warum wird oft auf Blende 8 oder 11 abgeblendet ? Hauptsache alles scharf ?!

Fotografie ist doch Selektion des eigenen Blickes, meine Auswahl des Augenblickes und der Bildkomposition. Ich nutze vorhandene Technik für meine Kreativität und den Moment des Fotografierens. Die eigene Bildersprache entwickeln, sollte Ziel eines jeden Fotografen sein.

Fotografie ist das Spielen mit den Möglichkeiten der Technik im Zusammenspiel mit meinen eigenen Ideen und Emotionen. Ich fotografiere nicht, weil der Fotograf xyz so fotografiert hat und damit viel Geld verdient, sondern ich fotografiere so und nicht anders, weil ich es gerade in diesem Moment so will. Ich fotografiere mein Bild und mache nicht nach. Wir machen keine dokumentarischen Abbilder, sondern zeigen unsere Gefühle in unseren Bildern.

Landläufig wird immer gesagt, der Fotograf „klaut“ sich beim Fotografieren Momente beim seinem Modell, ich glaube das nicht.
Ich denke, der Fotograf stellt sich bloß, weil er offen zeigt, was er gesehen hat und wohin er gesehen hat.

Das ist etwas ganz Anderes, aber das ist der Weg zu meinem eigenen Fotografier-Style…
wenn dann noch die Bildaufteilung und der inszenierte Moment der Zufälligkeit hinzukommt…
sollte es mit „meinem“ Bild schon klappen.

Für diesen Workshop stehen uns ab dem 7. Teilnehmer zwei Modelle zur Verfügung. 

Hinweise

  • Geeignet für: Anfänger, die ihre eigene Kamera aber schon bedienen können und sich im Kameramenü zurecht finden und Fortgeschrittene, die ihr kreatives Auge schulen möchten.
  • Treffpunkt: Jugendherberge, Raum Zeche Walsum, Lösorter Str. 133
    Parkplatz: Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstr. 71, 47137 Duisburg
  • Mitzubringen: Die eigene Kamera, euren Aufsteckblitz, volle Akkus, leere Speicherkarten
  • Mindestteilnehmerzahl: 6
    Maximale Teilnehmerzahl:
    12
  • Sollte dieser Kurs bereits ausverkauft sein wenn du ein Ticket buchen möchtest, sende uns bitte eine E-Mail und wir setzten dich auf die Warteliste.

Paul Leclaire

Paul LeclaireDinge zu sehen, die andere nicht sehen. Besonderheiten herauszuarbeiten und aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten – das ist die Profession und zugleich die Leidenschaft des Fotografen Paul Leclaire.  Es geht  ihm darum, neue Wege zu gehen und sich nicht vom Gewohnten leiten zu lassen. Sein Hang zum Experimentieren ist auch nach vier Jahrzehnten als selbstständiger Fotograf ungebrochen. Am liebsten arbeitet er mit Menschen. Seine Arbeit beschreibt er selbstkritisch, wenn überhaupt, denn lieber noch hält er sich bescheiden zurück und lässt Dritte urteilen. „Es liegt immer im Auge des Betrachters, ob ein bestimmtes Bild gut ist oder schlecht. Mit rein rationellen Dingen hat Fotografie nicht viel zu tun. Vielmehr geht es um Stimmungen und Lebensgefühle. Oftmals liegt der Reiz gerade im perfekt Unperfekten.“ Diese Auffassung verleiht den Bildern von Paul Leclaire eine ganz besondere Note und Spontanität. Seine Aufnahmen spiegeln auch immer seine Lebensauffassung wider, und die ist unkompliziert und nach vorne gerichtet. Paul Leclaire lebt vom Verkauf der Nutzungsrechte an den Bildern,  die er als Freelancer oder mit Auftrag für Kunden fotografiert, Workshops gibt es daher nicht allzu regelmäßig.

Produkt Besonderheiten

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